Letztes Wochenende war mal wieder Feschmarkt in Wien, ein toller Markt für junge Künstler und Designer. Natürlich wurde auch für’s leibliche Wohl gesorgt, somit hatte ich endlich die Chance, einen Hildegard Wurst Hot Dog zu essen – das coolste, was Wien in punkto Hot Dogs zu bieten hat. Wie man unschwer sehen kann, bin ich auch gleich schwer inspiriert worden – zu einem Puszta Hot Dog, der ein bisschen burgenländisch-ungarisches Flair verbreitet.
Das Brötchen ist natürlich selbstgemacht, das Rezept ist ein bisschen von Küchenlatein geborgt. Die Brötchen sind wunderbar weich und stabil, perfekt um eine Menge leckerer Zutaten zusammen zu halten.
Wir brauchen: Debrezcinerm Sauerrahm, Frühlingszwiebel, etw. Paradeiskraut (das Rezept dafür gibt’s hier! Alternativ könnt ihr auch Sauerkraut nehmen), Dijon-Senf, Schnittlauch, Pflanzenöl, Salz, Pfeffer und Hot Dog Brötchen.
Die Brötchen kann man natürlich auch selber machen. Weil’s einfach besser schmeckt! Dafür brauchen wir: Mehl, Salz, Zucker, Butter, Trockengerm, Milch und ein Bio-Ei.
Für die Brötchen die Milch leicht erwärmen und mit Trockengerm, Zucker und 3 EL Mehl verrühren. Ca. 10 Minuten zugedeckt rasten lassen.
Das restliche Mehl und Salz in einer Rührschüssel mit der Butter verkneten. Dann die Germmischung untermischen und etwas verkneten. Das Ei dazuschlagen und den Teig mithilfe einer Küchenmaschine zu einem glatten Teig kneten.
Den Teig in einer abgedeckten Schüssel an einem Warmen Ort ca. 40 Minuten gehen lassen (der Teig sollte sein Volumen ca. verdoppeln).
Den Teig kurz durchkneten und in 8 Teiglinge teilen. Jeden Teigling zu einem Zylinder formen und auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech auflegen. Unbedingt genügend Abstand zwischen den Brötchen lassen, sie gehen beim Backen auf. Die geformten Brötchen nochmals zugedeckt 30 Minuten gehen lassen, dann mit Milch bestreichen.
Im vorgeheizten Backofen bei 230°C Heißluft 5 Minuten backen, dann die Temperatur auf 200°C reduzieren und weitere 10 Minuten backen, bis die Brötchen goldbraun und fest sind. Damit die Kruste weich bleibt, die Brötchen mit einem Tuch bedeckt abkühlen lassen.
Für die Hot Dogs die Debrezciner mit einem Schuss Öl in einer Pfanne auf beiden Seiten anbraten. Die Frühlingszwiebel fein hacken und mit Schnittlauch, Salz, Pfeffer und Sauerrahm verrühren (ein paar Frühlingszwiebelchen für die Deko zurück behalten). Das Paradeiskraut erwärmen.
Die Hot Dog Brötchen aufschneiden (aber nicht durchschneiden, eine Längsseite sollte noch zusammenhalten) und mit Senf bestreichen. Darauf ein Würstchen legen. Mit Paradeiskraut belegen und darauf die Schnittlauchsauce verteilen. Mit Frühlingszwiebelchen bestreuen und sofort servieren.
Das fruchtige Kraut und die scharfen Würstel ergänzen sich wirklich gut und ergeben zusammen mit der frischen Schnittlauchsauce einen wunderbar würzigen Hot Dog,
- 2 Debrezciner
- 70g Sauerrahm
- ½ Frühlingszwiebel
- etw. Paradeiskraut (alternativ: Sauerkraut)
- 2TL Dijon-Senf
- Schnittlauch
- Pflanzenöl
- Salz, Pfeffer
- 2 Hot Dog Brötchen
- 350 g Mehl
- 1TL Salz
- 5g Zucker
- 25g Butter
- 4g Trockengerm
- 200ml Milch
- 1 Bio-Ei
- Für die Hot Dogs die Debrezciner mit einem Schuss Öl in einer Pfanne auf beiden Seiten anbraten. Die Frühlingszwiebel fein hacken und mit Schnittlauch, Salz, Pfeffer und Sauerrahm verrühren (ein paar Frühlingszwiebelchen für die Deko zurück behalten). Das Paradeiskraut erwärmen.
- Die Hot Dog Brötchen aufschneiden (aber nicht durchschneiden, eine Längsseite sollte noch zusammenhalten) und mit Senf bestreichen. Darauf ein Würstchen legen. Mit Paradeiskraut belegen, darauf die Schnittlauchsauce verteilen. Mit Frühlingszwiebelchen bestreuen und sofort servieren.
- Die Milch leicht erwärmen und mit Trockengerm, Zucker und 3 EL Mehl verrühren. Ca. 10 Minuten zugedeckt rasten lassen. Das restliche Mehl und Salz in einer Rührschüssel mit der Butter verkneten. Dann die Germmischung untermischen und etwas verkneten. Das Ei dazuschlagen und den Teig mithilfe einer Küchenmaschine zu einem glatten Teig kneten.
- Den Teig in einer abgedeckten Schüssel an einem Warmen Ort ca. 40 Minuten gehen lassen (der Teig sollte sein Volumen ca. verdoppeln). Den Teig kurz durchkneten und in 8 Teiglinge teilen. Jeden Teigling zu einem Zylinder formen und auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech auflegen. Unbedingt genügend Abstand zwischen den Brötchen lassen, sie gehen beim Backen auf. Die geformten Brötchen nochmals zugedeckt 30 Minuten gehen lassen, dann mit Milch bestreichen.
- Im vorgeheizten Backofen bei 230°C Heißluft 5 Minuten backen, dann die Temperatur auf 200°C reduzieren und weitere 10 Minuten backen, bis die Brötchen goldbraun und fest sind. Damit die Kruste weich bleibt, die Brötchen mit einem Tuch bedeckt abkühlen lassen.
Ulrike
Written on 15. Dezember 2013
Hach, sieht das appetitlich aus. Ich nehm‘ dan ‚mal eins.
Claudia
Written on 15. Dezember 2013
Gerne! Greif zu :D